You are not logged in.

Dani

Administrator

Posts: 3,986

Location: Dortmund

Occupation: Verwaltungsfachwirtin

  • Send private message

41

Monday, September 6th 2004, 11:56am

Ahso... na das ist ja leider unmöglich. :(

Chewie

Ferienkapitän

Posts: 283

Location: Bochum

Occupation: --------

  • Send private message

42

Monday, September 6th 2004, 12:02pm

Öööööbend ;)

Jean

Unregistered

43

Saturday, September 11th 2004, 2:25am

Es wäre wahrscheinlich sowieso nicht gegangen.
OH hat Jungenbücher geschrieben, in denen Mädchen vorkommen (und die von Mädchen gelesen werden). Er hätte vermutlich nie wirklich Mädchenbücher schreiben können (in denen Jungen vorkommen). So wie Enid Blyton nie wirklich Jungenbücher geschrieben hat, sondern Mädchenbücher, die auch Jungen lesen. Unisex ist nicht ein Zeichen von Gleichberechtigung, sondern von Produktionskostensenkung.
Also seid dankbar, daß die Änderungen bei Omnibus noch nicht so weit gegangen sind, aus Schreckenstein und Rosenfels eine zeitgemäße Koedukationsschule zu machen (und die bereits hier geäußerten Vorschläge einer Weiterführung Schreckenstein=Große und Rosenfels=kleine Jungen und Mädchen gehen ja in die Richtung). Natürlich sieht die schulische Realität anders aus, aber wenn ihr wirklich Realität wollt, warum lest ihr mit 20+ noch die Schreckensteiner?
So, wie es nach 27 keinen weiteren Band mehr geben kann (!! und darf und braucht), kann es auch kein Schreckenstein aus Mädchensicht geben. In den Fanprojekten kann man natürlich alles, aber eben nicht mit dem hier häufiger anklingenden ernsthaften Wunsch nach irgendwie "offizieller Fortschreibung".

__________________
Wenn ihr schon nicht meine Meinung akzeptiert, dann respektiert wenigstens mein Alter.

This post has been edited 1 times, last edit by "Jean" (Sep 11th 2004, 8:05am)


Bea*

Kawa-Schnalle

Posts: 4,047

Location: Bonn und im Herzen in Bamberg

Occupation: Hebammenschülerin

  • Send private message

44

Saturday, September 11th 2004, 10:19am

Jedenfalls find ich getrennte Schulen net altmodisch... ich bin selbst an ner reinen Mädchenschule, die noch dazu von nem Kloster geleitet wird, und hab keine Probleme damit und finde auch rein gar net, das das irgendwie rückständig oder so ist...
Und die Spinnerei mit beide Schulen zam is nur aus ner dummen Idee entstanden wies richtig krass interessant weiter gehen könnte.. und da hat ja jeder seine eigene vorstellung.
07.00 a.m. & ich war dabei!
:sternla:

Alles klar! Hab doch Abdecowug...

:sternla:


45

Saturday, September 11th 2004, 11:59am

@Jean

Entschuldige, aber ich muß dein Posting mal eben auseinanderpflücken. :pc:

Quoted

Enid Blyton nie wirklich Jungenbücher geschrieben hat, sondern Mädchenbücher, die auch Jungen lesen.


Du hast offenbar nicht viel von Blyton gelesen.

Weder die "Fünf Freunde"-, noch die "Abenteuer"- und die "Geheimnis um"-Serie lassen sich in ein Jungen/Mädchen-Schema unterteilen. Die typische Blyton-Truppe besteht aus zwei Jungen und zwei Mädchen (die meist auch noch irgendwie miteinander verwand sind), sowie einem Haustier. Wonach willst Du das denn in Jungen/Mädchen-Literatur einteilen?
Nach dem Geschlecht des Haustiers?

Entschuldige meinen Sarkasmus, aber für mich ist vor allem wichtig, dass mich ein Buch gut unterhält. Das haben z.B. die ersten drei "Dolly"-Bücher besser geschafft als manche Schreckenstein-Folge. Und das, OBWOHL es sich dabei tatsächlich um ein "Mädchenthema" handelt.

Quoted

Unisex ist nicht ein Zeichen von Gleichberechtigung, sondern von Produktionskostensenkung.


Entscheidend ist nicht, das die Produktionskosten niedrig sind, sondern dass die Bücher auch gekauft werden.
Wenn die Geschichten gut sind, dann werden sie auch gelesen...von Jungen ebenso wie von Mädchen.

Quoted

Also seid dankbar, daß die Änderungen bei Omnibus noch nicht so weit gegangen sind, aus Schreckenstein und Rosenfels eine zeitgemäße Koedukationsschule zu machen


Die können von mir aus machen, was sie wollen. Aber dann sollen sie gefälligst auch die Namen ihrer Ghostwriter auf die Bücher drucken, und nicht den Hassencamps dafür mißbrauchen. Ja, ich weiß: Sie haben die Rechte.
Ich bin trotzdem entschieden :dagegen:

Quoted

Natürlich sieht die schulische Realität anders aus, aber wenn ihr wirklich Realität wollt, warum lest ihr mit 20+ noch die Schreckensteiner?


Es ist nicht die pure Realität, die ich suche. Schließlich lese ich ja auch deshalb Bücher, um ihr mal eine Zeitlang zu entfleuchen. :P
Aber halbwegs real nachvollziehbar sollten die Geschichten, finde ich, schon sein. Wobei Miss Rowling hier natürlich einen größeren Spielraum hat als eine Geschichte, die in der Realität angesiedelt ist.
Ach ja, warum lesen eigentlich so viele Erwachsene HP? :rolleyes:

Quoted

So, wie es nach 27 keinen weiteren Band mehr geben kann (!! und darf und braucht),


Das sah ein gewisser Oliver H. offenbar anders. ;)
Die Überzeugung ist ein schlimmerer Feind der Wahrheit als die Lüge.
Friedrich Nietzsche

This post has been edited 1 times, last edit by "Snowman" (Sep 11th 2004, 11:59am)


Jean

Unregistered

46

Saturday, September 11th 2004, 1:19pm

@ Snowman: Da gibts nichts zu entschuldigen, genau dafür schreib ich es ja.

Ich habe wirklich nicht "viel" von Blyton gelesen. Aber eben doch einiges.

Quoted

Wonach willst Du das denn in Jungen/Mädchen-Literatur einteilen?
Nach dem Geschlecht des Haustiers?


Nach der Betrachtungsweise des Autors/der Autorin. Und wenn ich mir gerade die fünf Freunde ansehe, dann empfinde ich die Betrachtungsweise deutlich als "weiblich". Zwar sind die Geschichten so einfach und stereotyp, daß diese Differenzierung nicht sehr tief geht, aber wenn ich die Anne- und Georg-Passagen mit denen von Julian und Richard vergleiche, und dazu die kompletten Hundestellen nehme, dann kommt da für mich eindeutig das Mädchenbuch zum Vorschein. Aber zugestanden, es ist mein Empfinden und man muß es natürlich nicht teilen.
Im Übrigen war meine Aussage nicht etwa, daß Jungen sich nicht von Mädchenbüchern unterhalten lassen können, sondern daß Jungenbuchautoren keine Mädchenbücher schreiben (können/sollten) und vice versa. Diese Aussage ist bestimmt nicht wirklich haltbar, aber ich liebe Verallgemeinerungen.


Quoted

Unisex ist nicht ein Zeichen von Gleichberechtigung, sondern von Produktionskostensenkung.


Das meine ich ganz allgemein und nicht etwa auf Kinderbücher bezogen.
Im Übrigen senkt es natürlich die Produktionskosten, wenn ich mit einem Produkt zwei unterschiedliche Märkte (hier Mädchenbücher und Jungenbücher) abdecken kann, indem ich unterschiedliche Bedürfnisse ignoriere und den kleinsten gemeinsamen Nenner bediene.



Quoted

Es ist nicht die pure Realität, die ich suche. Schließlich lese ich ja auch deshalb Bücher, um ihr mal eine Zeitlang zu entfleuchen.


Äh, war das nicht irgendwie genau meine Aussage?



Quoted

Das sah ein gewisser Oliver H. offenbar anders.


Was genau wodurch bewiesen wird?

47

Saturday, September 11th 2004, 1:25pm

Quoted

Original von Jean
So wie Enid Blyton nie wirklich Jungenbücher geschrieben hat, sondern Mädchenbücher, die auch Jungen lesen.


Quoted

Original von Snowman
Die typische Blyton-Truppe besteht aus zwei Jungen und zwei Mädchen (die meist auch noch irgendwie miteinander verwand sind), sowie einem Haustier. Wonach willst Du das denn in Jungen/Mädchen-Literatur einteilen?


Zwei ziemlich konträre Auffassungen :)

Es stellt sich natürlich die Frage, was für E. Blyton "typisch" ist. Da ich nie eine von ihren Internatsserien gelesen habe (mal ein oder zwei Bände vor laaaanger Zeit vielleicht), hingegen aber die von Snowman aufgezählten Krimiserien verschlungen habe, würde ich spontan Snowman Recht geben: E. Blyten steht für unisex-Bücher, auch wenn in ihren Stories die Jungen die führende Rolle übernehmen. Aber diese Sicht ist natürlich subjektiv. Wer mit E. Blyton hauptsächlich "Hanni & Nanni", "Dolly" o. ä. verbindet, sieht in Ihr wahrscheinlich dann eher eine Verfasserin reiner Mädchenbücher.
Ich sehe überhaupt keinen Grund, etwas in diese Signatur zu schreiben!!!!111elf

Koan Titel!!!

Grisu

Shaveman

Posts: 4,023

Location: zentrales Zentraldeutschland

Occupation: Märchenprinz

  • Send private message

48

Saturday, September 11th 2004, 2:29pm

Hmm, habe mir bei Blyton nie großartig Gedanken über die Zielgruppe gemacht...
Instinktiv würde ich aber sagen, daß in den "Krimiserien" (Abenteuer, Geheimnisse) die Jungen "besser" wegkommen - sie fallen durch Mut und Alleingänge auf, während die Mädchen eher im Hintergrund bleiben und "Statistenrollen" übernehmen. Woran das liegt? Hmm... ich glaube, manchmal trauen sie sich einfach nicht, den Jungen zu folgen, oder sie wurden von den Jungs abkommandiert, z.B. um auf die Tiere aufzupassen.
Ich kenne allerdings nicht allzuviele Blyton-Bände... ein paar 5 Freunde - Bände und jeweils drei, vier Abenteuer- und Geheimnisbände.

Aber ich stelle jetzt mal 'nen anderen Gedanken zur Diskussion:
Muß man bei den Geschichten nicht auch die Gesellschaft zum Entstehen der Romane bedenken? Zu Blytons und auch zu Hassencamps Zeiten war die Trennung zwischen der Freizeitgestaltung der Jungen und Mädchen doch viel stärker als heute (sofern üpberhaupt noch vorhanden), oder? Während die Jungen draußen herumtobten und mal ein wenig im Haushalt halfen, waren die Mädchen stark in den Haushalt eingebunden und hatten eher wenig Zeit zum Spielen/Toben, wenn ich mich da recht an Berichte aus der alten zeit erinnere.
:pfeil: Ich denke, wenn wir beurteilen wollen, ob es sich um geschlechtsneutrale oder -spezifische Geschichten handelt, müßte eben die gesellschaftliches Situation zum Erscheinen des Buches mit berücksichtigt werden, um das Bild nicht zu verfälschen.

Ähm, Ihr versteht schon, was ich sagen will, oder? :wacko:
...back to the roots...

49

Saturday, September 11th 2004, 3:29pm

@Jean

Quoted

Äh, war das nicht irgendwie genau meine Aussage?


Hoppla, da muß ich dich falsch verstanden haben. In dem Fall nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. :wink:

Quoted

Was genau wodurch bewiesen wird?


Ich habe von einem Interview mit Frau Hassencamp gelesen, in dem sie ein begonnenes Script zu Band 28 erwähnte. Ich weiß aber nicht mehr, wo und habe die Quelle jetzt auch nicht wiedergefunden. Daher muß ich das erst mal als pure Behauptung stehen lassen, aber ich suche weiter.
Vielleicht finde ich's ja noch. :gruebel:

Quoted

Im Übrigen senkt es natürlich die Produktionskosten, wenn ich mit einem Produkt zwei unterschiedliche Märkte (hier Mädchenbücher und Jungenbücher) abdecken kann, indem ich unterschiedliche Bedürfnisse ignoriere und den kleinsten gemeinsamen Nenner bediene.


Ja, natürlich, aber entscheidend ist doch, wieviele Bücher ich verkaufe.

Quoted

Im Übrigen war meine Aussage nicht etwa, daß Jungen sich nicht von Mädchenbüchern unterhalten lassen können, sondern daß Jungenbuchautoren keine Mädchenbücher schreiben (können/sollten) und vice versa. Diese Aussage ist bestimmt nicht wirklich haltbar, aber ich liebe Verallgemeinerungen.


Das sehe ich anders, aber deine Meinung sei dir gegönnt. :wink:

@Grisu

Quoted

Muß man bei den Geschichten nicht auch die Gesellschaft zum Entstehen der Romane bedenken


Aber der gesellschaftliche/kulturelle Hintergrund ist doch nicht die Voraussetzung für eine gute oder schlechte Geschichte. Sicher schlägt sich das im Erzählstil des Autors nieder, aber ist das so wichtig?
Die Überzeugung ist ein schlimmerer Feind der Wahrheit als die Lüge.
Friedrich Nietzsche

Bea*

Kawa-Schnalle

Posts: 4,047

Location: Bonn und im Herzen in Bamberg

Occupation: Hebammenschülerin

  • Send private message

50

Saturday, September 11th 2004, 5:08pm

So jetzt muss ich doch auch mal meinen Senf dazu abgeben... auch wenn unsere Admins/Mods das hier sicher bald verschieben, da wir schon sehr von eigentlichen Thema abgewichen sind.

Enid Blyton ist ein tolles Beispiel für jemanden der Bücher sowohl aus Mädchensicht (Dolly, Tina und Tini, Hanni&Nanni... ich hab sie alle gelesen, ich weiß wovon ich rede) als auch Bücher mit beiden Geschlechtern (Geheimnis, 5 Freunde hab ich auch verschulungen) schreiben kann... und meines erachtens nach ist ihr das auch eigentlich sehr gut gelungen. In den eher Gemischten Büchern kommen zwar meist die Jungs besser weg (grad bei den Geheimnisbüchern) aber auch die Sicht der Mädchen wird immer sehr deutlich beschrieben.

Quoted

von Jean
Nach der Betrachtungsweise des Autors/der Autorin. Und wenn ich mir gerade die fünf Freunde ansehe, dann empfinde ich die Betrachtungsweise deutlich als "weiblich". Zwar sind die Geschichten so einfach und stereotyp, daß diese Differenzierung nicht sehr tief geht, aber wenn ich die Anne- und Georg-Passagen mit denen von Julian und Richard vergleiche, und dazu die kompletten Hundestellen nehme, dann kommt da für mich eindeutig das Mädchenbuch zum Vorschein. Aber zugestanden, es ist mein Empfinden und man muß es natürlich nicht teilen.


das seh ich total anders... ich meine wie oft wird in den Büchern erwähnt, das Georgeina eigentlich viel Lieber ein Junge wäre und sich auch so verhält... das Typische Mädchen Anne kommt eigentlich sogar ziemlich schlecht weg, find ich jetzt, sie wird immer nur als überängstlich und übervorsichtich dargestellt... die richtig tollen Sachen machen immer die Jungs in zusammenarbeit mit George (wohl doch eher ein Junge??)
07.00 a.m. & ich war dabei!
:sternla:

Alles klar! Hab doch Abdecowug...

:sternla:


Jean

Unregistered

51

Saturday, September 11th 2004, 6:31pm

Quoted

wie oft wird in den Büchern erwähnt, das Georgina eigentlich viel lieber ein Junge wäre und sich auch so verhält...

Das rechne ich jetzt eigentlich eher als Punkt für mich. Die Autorin versucht, die Innenwelt eines Mädchens deutlicher zu machen und zu zeigen, daß es nicht unnormal ist, daß Mädchen mit ihrem Mädchensein hadern. Das aber ist nur für Mädchen wirklich interessant, Jungen im Zielalter dürfte das kaum besonders beeindrucken.
Und mit Anne als Gegenentwurf bietet Blyton auch den braven 'Hausmütterchen' ihre Identifikationsfigur, die gar nicht schlecht wegkommt, sondern für ihre Versorgungsdienste (allein die regelmäßige Aufzählung ihrer Vorratswirtschaft nimmt überproportional breiten Raum ein) und ihre Vermittlerrolle von allen geliebt wird. Und die trotz ihrer Ängstlichkeit immer wieder als besonders mutig herausgestellt wird.
Bei beiden Mädchen wird immer wieder auf 'Innensicht' umgeschaltet, gerade Anne reflektiert (in meiner dumpfen Erinnerung) häufiger ihr Verhalten. Geschieht dies bei den beiden Jungs tatsächlich auch?

Grisu

Shaveman

Posts: 4,023

Location: zentrales Zentraldeutschland

Occupation: Märchenprinz

  • Send private message

52

Saturday, September 11th 2004, 7:05pm

Quoted

Original von Snowman

Quoted

Muß man bei den Geschichten nicht auch die Gesellschaft zum Entstehen der Romane bedenken

Aber der gesellschaftliche/kulturelle Hintergrund ist doch nicht die Voraussetzung für eine gute oder schlechte Geschichte. Sicher schlägt sich das im Erzählstil des Autors nieder, aber ist das so wichtig?


Hmm es war also doch zu wirr...
Tja, was wollte ich eigentlich sagen?
Achso, ja... es ging mir nicht darum, ob die Bücher gut oder schlecht sind - daß muß jeder für sich entscheiden. Ich finde vielleicht Dein Lieblingsbuch bescheiden, während Du dich über meins kaputtlachst und es für den größten Schund hältst, der je geschrieben wurde :wink:

Nee, mir ging es darum, daß wir bei der Bewertung "ist das ein Jungen- ein Mädchen- oder ein Geminschaftsbuch" uns auch mal auf die Zeit konzentrieren sollten.
Nur weil hier die Jungen "besser" wegkommen als die Mädchen, muß das Buch nicht unbedingt ein jungenlastiges Buch sein... den Jungen wurde damals einfach mehr Spielraum eingeräumt (im wahrsten Sinne des Wortes), während die Mädchen schon früh in den Haushalt eingespannt wurden und daher 'nen anderen Horizont (und eben auch andere/mehr(?)) Ängste hatten.
:pfeil: Selbstverständlich hat der Autor dieses Verhaltensmuster / Gesellschaftsprofil (unbewußt?) in seine Romane übernommen, sodaß ein Unisexroman dieser Epoiche vielleicht aus heutiger Sicht eher als Jungenroman erscheint.

Wie gesagt - ob die Bücher gut oder schlecht sind, wollte ich keineswegs beurtielen. Das muß jeder für sich selber entscheiden, sofern man nicht "harte Fakten" Stil, Grammatik oder ähnliches als Maßstab nimmt - und dann kann man Bücher aus mehreren Jahrzehnten (und zudem noch Übersetzungen) sicher nicht besser vergleichen als Äpfel und Birnen... sie schmecken halt beide gut :biggrin:

*edit*
Öhm, der Mittelteil war schon wieder so ein Bandwurmsatz. Ich hoffe, jetzt ist er besser verständlich :D
...back to the roots...

This post has been edited 1 times, last edit by "Grisu" (Sep 11th 2004, 7:10pm)


Bea*

Kawa-Schnalle

Posts: 4,047

Location: Bonn und im Herzen in Bamberg

Occupation: Hebammenschülerin

  • Send private message

53

Sunday, September 12th 2004, 1:01am

Wie auch immer... jedenfalls hatte ich nieeeeeeeee das Gefühl lieber ein Junge sein zu wollen und fand diese getue von Georgina total dämlich!
07.00 a.m. & ich war dabei!
:sternla:

Alles klar! Hab doch Abdecowug...

:sternla:


Julia

Schokohase

Posts: 1,471

Location: Keltern-Ellmendingen (Baden)

  • Send private message

54

Sunday, September 12th 2004, 1:28pm

Wir hatten glaube ich schon mal eine andere Diskussion in der es darum ging, ob OH die Mädchen von Anfang an eingeplant hatte, oder ob ihm die Idee erst später gekommen ist.

Wenn Rosenfels ne eigene Buchreihe wäre, würde das wahrscheinlich so aussehen, wie Dolly oder Hanni & Nanni. Nur Mädchen ohne Gegenspieler.
Aber das interessante an den Schreckenstein Büchern ist doch, das nicht eine "Gruppe" nur Streiche unter sich macht. Es ist ein Gegen- und ein Miteinander verschiedener Gruppierungen mit unterschiedlichen Einstellungen. Ritter - Hühner - Neustädter - Erwachsene.

Eine Trennung nach Geschlechtern gibt es bei dieser Zielgruppe noch nicht. Klar, sind die o.g. Buchreihen typische Mädchenbücher. Aber bei der Zielgruppe der 10 bis 11jährigen kommt es meiner Meinung nach nicht so sehr auf die klassische Jungen-Mädchen Rollenverteilung an. Da geht es doch vor allem darum, dass Streiche gemacht werden. Und ob diese von Jungen oder Mädchen gemacht werden, ist in dem Alter glaube ich noch ziemlich egal.
Ich denke diese Trennung kommt erst etwas später, so mit 13/14.

Was ist denn mit Büchern wie TKKG? Die sind von einem Mann geschrieben worden. Gabi ist das einzige Mächen, dazu noch der Hund. Überwiegend haben aber doch die anderen drei der Bande das sagen. Und trotzdem werden diese Bücher doch auch von vielen Mädchen gelesen.
Hunger
Pipi
Kalt
So sind Mädchen halt

Pate

Geheimrat

Posts: 5,182

Location: Wuselen

Occupation: CEW

  • Send private message

55

Monday, September 13th 2004, 8:40am

Quoted

Original von Snowman
Ich habe von einem Interview mit Frau Hassencamp gelesen, in dem sie ein begonnenes Script zu Band 28 erwähnte. Ich weiß aber nicht mehr, wo und habe die Quelle jetzt auch nicht wiedergefunden. Daher muß ich das erst mal als pure Behauptung stehen lassen, aber ich suche weiter.
Vielleicht finde ich's ja noch.


es existieren aufzeichnungen von hassencamp zu möglichen folgebänden, nach denen zb auch stephan & bea wieder vereint werden sollten.

im archiv der mailingliste dürften sich noch informationen dazu finden.

Quoted

Original von Bea*
das seh ich total anders... ich meine wie oft wird in den Büchern erwähnt, das Georgeina eigentlich viel Lieber ein Junge wäre und sich auch so verhält... das Typische Mädchen Anne kommt eigentlich sogar ziemlich schlecht weg, find ich jetzt, sie wird immer nur als überängstlich und übervorsichtich dargestellt... die richtig tollen Sachen machen immer die Jungs in zusammenarbeit mit George (wohl doch eher ein Junge??)


zustimmung.

Quoted

Original von Jean
Bei beiden Mädchen wird immer wieder auf 'Innensicht' umgeschaltet, gerade Anne reflektiert (in meiner dumpfen Erinnerung) häufiger ihr Verhalten. Geschieht dies bei den beiden Jungs tatsächlich auch?


blytons clou.
jungen sind halt oberflächlich. darin sehe ich aber absolut keine anzeichen dafür, dass es sich um mädchenbücher handelt.

Quoted

Original von Julia
Was ist denn mit Büchern wie TKKG? Die sind von einem Mann geschrieben worden. Gabi ist das einzige Mächen, dazu noch der Hund. Überwiegend haben aber doch die anderen drei der Bande das sagen. Und trotzdem werden diese Bücher doch auch von vielen Mädchen gelesen.


und erst die drei fragezeichen. da gibt es nun nur jungen (bis auf tante mathilda). und trotzdem werden die bücher auch von mädchen gelesen.


ich denke, ein band aus rein rosenfelser sicht wäre sicherlich interessant gewesen, aber hassencamp hatte überhaupt nicht diese ambition. er beschreibt die geschichten aus sicht "seiner" ritter. und die mädchen sind dabei einfach die perfekten (tschuldigung, wenn das degradierend klingt, und auch wenn es sich so anhört, aber so meine ich es nicht) nebendarsteller. und diese jungen-mädchen-konstellation macht auf jeden fall einen grossen teil des charmes der reihe aus.
im grunde kann ich mir garkeinen band aus mädchen-sicht vorstellen. deswegen ziehen irgendwelche vergleiche mit mädchenbüchern nicht. selbst, wenn es so einen band gegeben hätte, so wäre es (wenn es hassencamp geschrieben hätte), dennoch sicher ein buch geworden, was von den rittern dominiert worden wäre.

zu dem ganzen jungen/mädchenbuch-geküngel: schreckenstein wird ja auch von vielen mädchen gelesen, wie wir hier sehen. und es ist nicht wirklich ein mädchenbuch ..

Bea*

Kawa-Schnalle

Posts: 4,047

Location: Bonn und im Herzen in Bamberg

Occupation: Hebammenschülerin

  • Send private message

56

Monday, September 13th 2004, 9:51am

Tolles Schlusswort Martin :chef:
07.00 a.m. & ich war dabei!
:sternla:

Alles klar! Hab doch Abdecowug...

:sternla:


burgfr

Unregistered

57

Saturday, October 9th 2004, 3:19pm

Buchserie

also na ja..... :dagegen:

felicitas und ich finden die Idee nicht so gut, weil Schreckenstein ja eigentlich die Hauptfigur ist!

es ist eure Meinung...

:fresed:

Bea-Fan

Unregistered

58

Saturday, June 17th 2006, 2:36pm

:hallo: :hallo: :hallo:Ich finde die Idee eigentlich ganz gut sogar ziemlich gut, aber dann müssten sie so geschrieben sein (Stil) wie von OH !!!
Und ich glaube das würde heutzutage kein Mensch auf der ganzen Welt sooooooo gut hinbekommen wie der damals ....... :nein: :nein: :nein: :ohnmacht: :ohnmacht: :fz: :fz:

Naja, das war meine Meinung ...

:hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo:
Winken macht sich immer gut .... und nen guten Eindruck gleich dazu !

naja, will mal wieder los ...
tschösslle
lg, an alle die glauben ( :rotfl: ) mich zu kennen ,
Julia

Rate this thread