This post has been edited 1 times, last edit by "Jean" (Sep 11th 2004, 8:05am)


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Enid Blyton nie wirklich Jungenbücher geschrieben hat, sondern Mädchenbücher, die auch Jungen lesen.
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Unisex ist nicht ein Zeichen von Gleichberechtigung, sondern von Produktionskostensenkung.
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Also seid dankbar, daß die Änderungen bei Omnibus noch nicht so weit gegangen sind, aus Schreckenstein und Rosenfels eine zeitgemäße Koedukationsschule zu machen
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Natürlich sieht die schulische Realität anders aus, aber wenn ihr wirklich Realität wollt, warum lest ihr mit 20+ noch die Schreckensteiner?
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So, wie es nach 27 keinen weiteren Band mehr geben kann (!! und darf und braucht),
This post has been edited 1 times, last edit by "Snowman" (Sep 11th 2004, 11:59am)
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Wonach willst Du das denn in Jungen/Mädchen-Literatur einteilen?
Nach dem Geschlecht des Haustiers?
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Unisex ist nicht ein Zeichen von Gleichberechtigung, sondern von Produktionskostensenkung.
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Es ist nicht die pure Realität, die ich suche. Schließlich lese ich ja auch deshalb Bücher, um ihr mal eine Zeitlang zu entfleuchen.
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Das sah ein gewisser Oliver H. offenbar anders.
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Original von Jean
So wie Enid Blyton nie wirklich Jungenbücher geschrieben hat, sondern Mädchenbücher, die auch Jungen lesen.
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Original von Snowman
Die typische Blyton-Truppe besteht aus zwei Jungen und zwei Mädchen (die meist auch noch irgendwie miteinander verwand sind), sowie einem Haustier. Wonach willst Du das denn in Jungen/Mädchen-Literatur einteilen?

Ich denke, wenn wir beurteilen wollen, ob es sich um geschlechtsneutrale oder -spezifische Geschichten handelt, müßte eben die gesellschaftliches Situation zum Erscheinen des Buches mit berücksichtigt werden, um das Bild nicht zu verfälschen.
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Äh, war das nicht irgendwie genau meine Aussage?
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Was genau wodurch bewiesen wird?
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Im Übrigen senkt es natürlich die Produktionskosten, wenn ich mit einem Produkt zwei unterschiedliche Märkte (hier Mädchenbücher und Jungenbücher) abdecken kann, indem ich unterschiedliche Bedürfnisse ignoriere und den kleinsten gemeinsamen Nenner bediene.
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Im Übrigen war meine Aussage nicht etwa, daß Jungen sich nicht von Mädchenbüchern unterhalten lassen können, sondern daß Jungenbuchautoren keine Mädchenbücher schreiben (können/sollten) und vice versa. Diese Aussage ist bestimmt nicht wirklich haltbar, aber ich liebe Verallgemeinerungen.
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Muß man bei den Geschichten nicht auch die Gesellschaft zum Entstehen der Romane bedenken
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von Jean
Nach der Betrachtungsweise des Autors/der Autorin. Und wenn ich mir gerade die fünf Freunde ansehe, dann empfinde ich die Betrachtungsweise deutlich als "weiblich". Zwar sind die Geschichten so einfach und stereotyp, daß diese Differenzierung nicht sehr tief geht, aber wenn ich die Anne- und Georg-Passagen mit denen von Julian und Richard vergleiche, und dazu die kompletten Hundestellen nehme, dann kommt da für mich eindeutig das Mädchenbuch zum Vorschein. Aber zugestanden, es ist mein Empfinden und man muß es natürlich nicht teilen.


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wie oft wird in den Büchern erwähnt, das Georgina eigentlich viel lieber ein Junge wäre und sich auch so verhält...
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Original von Snowman
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Muß man bei den Geschichten nicht auch die Gesellschaft zum Entstehen der Romane bedenken
Aber der gesellschaftliche/kulturelle Hintergrund ist doch nicht die Voraussetzung für eine gute oder schlechte Geschichte. Sicher schlägt sich das im Erzählstil des Autors nieder, aber ist das so wichtig?

Selbstverständlich hat der Autor dieses Verhaltensmuster / Gesellschaftsprofil (unbewußt?) in seine Romane übernommen, sodaß ein Unisexroman dieser Epoiche vielleicht aus heutiger Sicht eher als Jungenroman erscheint.
This post has been edited 1 times, last edit by "Grisu" (Sep 11th 2004, 7:10pm)
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Original von Snowman
Ich habe von einem Interview mit Frau Hassencamp gelesen, in dem sie ein begonnenes Script zu Band 28 erwähnte. Ich weiß aber nicht mehr, wo und habe die Quelle jetzt auch nicht wiedergefunden. Daher muß ich das erst mal als pure Behauptung stehen lassen, aber ich suche weiter.
Vielleicht finde ich's ja noch.
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Original von Bea*
das seh ich total anders... ich meine wie oft wird in den Büchern erwähnt, das Georgeina eigentlich viel Lieber ein Junge wäre und sich auch so verhält... das Typische Mädchen Anne kommt eigentlich sogar ziemlich schlecht weg, find ich jetzt, sie wird immer nur als überängstlich und übervorsichtich dargestellt... die richtig tollen Sachen machen immer die Jungs in zusammenarbeit mit George (wohl doch eher ein Junge??)
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Original von Jean
Bei beiden Mädchen wird immer wieder auf 'Innensicht' umgeschaltet, gerade Anne reflektiert (in meiner dumpfen Erinnerung) häufiger ihr Verhalten. Geschieht dies bei den beiden Jungs tatsächlich auch?
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Original von Julia
Was ist denn mit Büchern wie TKKG? Die sind von einem Mann geschrieben worden. Gabi ist das einzige Mächen, dazu noch der Hund. Überwiegend haben aber doch die anderen drei der Bande das sagen. Und trotzdem werden diese Bücher doch auch von vielen Mädchen gelesen.
Ich finde die Idee eigentlich ganz gut sogar ziemlich gut, aber dann müssten sie so geschrieben sein (Stil) wie von OH !!!


) mich zu kennen ,