Von der Heraeus-Webseite
Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung beherrschte die Produktlinie Höhensonne ® von den 30er Jahren an beinahe konkurrenzlos zumindest den deutschen Markt, und in den 50ern avancierten die Strahler gar zum elektrischen Konsumartikel.
Kurze Nachfrage bei meinen Eltern: In den 50er Jahren kannte wohl jeder diese Geräte. Allerdings war ihnen heute nicht mehr ganz klar, ob UV oder IR.
Ich halte es aber durchaus für wahrscheinlich, daß das früher allgemein bekannt war. Dann wäre es für mich ein Fehler.
Mal davon ab, wäre es vielleicht doch ganz interessant festzulegen, was wir denn nun als Fehler werten wollen. Ich hatte schon öfter das Gefühl, daß da manchmal viel zu streng und manchmal zu lax gewertet wird.
Edit: in der Gesamtausgabe heißt es übrigens Elektroöfen, Heizröhren und Kochplatten. [GA I, 35]. Offensichtlich hat es schon früher jemand für einen Fehler gehalten?!
Edit2:
Echo OnlineUnd Quarzglas ist im Gegensatz zu normalem Glas auch bei Temperaturen oberhalb 1000 Grad Celsius noch stabil, so dass mit Quarzglas-Quecksilberdampflampen eine wesentlich höhere Ausbeute an medizinisch wirksamen Licht (UV-A-Strahlung im Wellenlängenbereich zwischen 380 und 290 Nanometer) möglich wurde. [...]
In den fünfziger Jahren avancierte die inzwischen kompakte Höhensonne zu einem elektrischen Konsumartikel, der in vielen Haushalten genutzt wurde - als Bräunungsstrahler, wie auch um daheim in der sonnenarmen Jahreszeit die Vitamin-D-Synthese zu unterstützen.
Es scheint, als könne man mit diesen Quarzlampen von ein paar hundert Watt doch ganz schön heizen, auch ohne das UV-Licht selbst. Und die Verbreitung ist auch bestätigt, also stimme ich jetzt zu: kein Bug, nichtmal ein umgangssprachlicher.
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Da rief ich mir eines der van Gogh'schen Kornfelder ins Gedächtnis und legte mich auf eine Stunde hinein. - Mir dröhnen jetzt noch die Schläfen. (Natürlich; was ich schon immer geahnt: diese Sonne war wieder mal viel zu heiß aufgefasst.) [Pudel Ali][